
Bis heute wird Wein in Georgien nach traditioneller Methode in großen Tongefäßen, den sogenannten Qvevri, hergestellt. Wein ist hier weit mehr als ein Getränk – er gehört zur georgischen Gastfreundschaft und zu langen Tafeln, an denen Geschichten, Freundschaften und Trinksprüche ausgetauscht werden.
8000 Jahre Weinkultur

Georgien gilt als eine der ältesten Weinbauregionen der Welt. Archäologische Funde belegen eine rund 8.000 Jahre alte Weinkultur, deren Tradition bis heute lebendig ist. In Georgien wird Wein noch immer vielfach in den traditionellen Qvevri hergestellt – großen, im Boden vergrabenen Tongefäßen. Wein ist dabei weit mehr als ein Getränk…
Jahrtausende alte Esskultur

Die georgische Küche vereint die Seidenstraße auf einem einzigen Teller. Geografisch zwischen Europa, Russland, dem Nahen Osten und Asien gelegen, hat das Land Einflüsse aus allen Himmelsrichtungen aufgesogen und daraus eine völlig eigenständige, hochkomplexe Aromenwelt geschaffen.
Georgiens kulinarische Pfeiler:

Gesunde Basis aus Nüssen und Früchten:
Walnüsse, Granatapfel und frische Kräuter Walnüsse sind das absolute Rückgrat der georgischen Gastronomie. Sie werden zu feinen Pasten verrieben und füllen Auberginenröllchen (Badrijani Nigvzit), dicken herzhafte Saucen an (Satsivi, oft kalt zu Geflügel serviert) oder binden deftige Salate. Granatapfelkerne bringen die nötige Säure und Frische als Kontrast in schwere Gerichte, während frischer Koriander, Estragon und Dill geradezu verschwenderisch eingesetzt werden.
Khachapuri:
Das georgische Soulfood Dieses gebackene Käsebrot existiert in unzähligen regionalen Varianten. Die fotogenste und mächtigste ist das Adschardsuli Chatschapuri in offener Bootsform. Es kommt extrem heiß auf den Tisch, gefüllt mit geschmolzenem, leicht säuerlichem Sulguni-Käse. Obenauf ruhen ein rohes Ei und ein dickes Stück Butter. Man reißt den krossen Brotrand ab, rührt damit Ei und Butter unter den Käse und löffelt das Ganze quasi mit dem Brot aus. Man könnte hier noch unzählige weitere Speisen aufführen, die ihre Wurzeln in Georgien haben…
Die Hauptstadt Georgiens hat tiefe Wurzeln in die Vergangenheit

Und sie reicht weit zurück: Georgien gilt als eine der ältesten Weinbauregionen der Welt. Archäologische Funde belegen eine 8000 Jahre alte Weinkultur.

Tiflis, die Hauptstadt Georgiens, ist eine Stadt, die ihre Geschichte nicht im Museum versteckt. Zwischen alten Kirchen, verwinkelten Gassen, Jugendstilfassaden und modernen Cafés begegnet einem die Vergangenheit auf Schritt und Tritt.
Eine bewegte Vergangenheit

Tiflis selbst hat in seiner Geschichte viele Herrscher, Kulturen und Epochen erlebt. Perser, Araber, Mongolen und später das Russische Reich hinterließen ihre Spuren. Die Stadt wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Gerade diese wechselvolle Vergangenheit hat Tiflis seinen einzigartigen Charakter gegeben: orientalische Einflüsse treffen auf europäische Architektur und georgische Traditionen.
Zwischen Tradition und Moderne

Heute präsentiert sich Tiflis überraschend jung. Rund um Rustaveli Avenue, die Altstadt und die angesagten Viertel Vera und Sololaki reihen sich Restaurants, Weinbars, Galerien und kleine Designläden aneinander. Abends füllen sich die Straßen, Musik erklingt aus den Bars – und irgendwo wird garantiert gerade auf das Leben angestoßen.
Tiflis boomt

Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz dieser Stadt: Tiflis bewahrt seine Vergangenheit, ohne in ihr stehen zu bleiben. Eine bewegte Geschichte und eine ausgesprochen lebendige Gegenwart verbinden sich hier zu einer Stadt, die man nicht nur besichtigt – sondern erlebt. Das zeigt sich auch durch die hervorragende Infrastruktur der Hauptstadt.
Tiflis vermittelt ein hohes Sicherheitsgefühl
Das Sicherheitsgefühl der Touristen und Einheimischen ist hoch. Man sieht abends um 23h noch Mädchen – alleine oder in Gruppen – unbekümmert herumlaufen. Selbst um 3h morgens sind noch Menschen auf den geschichtsträchtigen Prachtstraßen unterwegs…

Die Tunnel und U-Bahnen der City stammen aus der Zeit der Sowjetunion. Der Öffentliche Nahverkehr in der Großstadt ist effizient, preiswert, schnell – und vor allem sauber.

Man sieht keine Krakeleien, keinen Abfall auf den Gleisen. Auch nicht auf den Straßen. Die Georgier halten Ordnung und laufen auch mal 50m, um eine PET Flasche oder ähnliches ordnungsgemäß zu entsorgen. Da kann sich Berlin oder jede andere deutsche Großstadt ein gutes Beispiel dran nehmen.

Mehr Informationen vom:
Tbilisi Tourist Information Center
Lage: Alexander-Puschkin-Park
am Freedom Square / Liberty Square)

Hotel Empfehlung für Tiflis

Das Alma Boutique Hotel liegt ebenfalls an der Shota Rustaveli Avenue (Hausnummer 28). Es befindet sich nur wenige Gehminuten vom Telegraph Hotel (Hausnummer 31) entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, direkt nahe der Georgian National Opera.

Porträt eines sympathischen Boutique Hotels im Herzen von Tiflis

Die 20 gemütlichen Alma Boutique Hotel Zimmer verfügen über sehr gute Betten und schöne Badezimmer. Die Bäder sind mit Villeroy & Boch Komponenten aufgewertet… Das Hotel liegt prominent am repräsentativen Rustaveli-Boulevard im Herzen von Tiflis.
Die unique selling proposition (USP) des Hauses vereint historische Eleganz mit einer maßgeschneiderten, intimen Atmosphäre. Der Gast ist nicht gezwungen, um 9.30 aufzustehen, um das bis 10h angebotene Frühstück zu essen. Im Alma Boutique Hotel kann man den Morgen verschlafen und nach Lust und Laune selbst versorgend genießen. Genügend nette Restaurants und Cafes sind fussläufig erreichbar.

Statt anonymer Masse bietet das Boutique-Hotel edles Design, das georgische Baukultur mit modernem Luxus verknüpft. Gäste genießen einen persönlichen Service. Es ist ein Hotel zur Selbstversorgung, dafür können die Reisenden eine Gemeinschaftsküche nutzen, jedes Zimmer hat zudem einen Kühlschrank, Wasserkocher, etc.

Exquisite oder preiswerte Gastronomie liegt in der Umgebung, ein Supermarkt in 50m Entfernung ist tag und nacht geöffnet. Ideale Ausgangslage, um Oper, Museen und das pulsierende Stadtleben von Tiflis direkt vor der Haustür zu Fuß zu erkunden.

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