Calli will Klöße!

Reiner Calmund zu Gast bei der 4. Gastro-Fach-Franken
Er ist bekennender Vielesser. Seine besten Freunde sind Kalorien. Er ist der personifizierte Genuss! Die Rede ist von Reiner Calmund! Menge ist wichtig für den ehemaligen Fußballmanager. Qualität und Frische sind für ihn entscheidend. “Was bei mir auf den Tisch kommt, muss frisch sein! Ich will Dinge essen, die nicht über tausende Kilometer transportiert wurden. Frische und Qualität, das will ich auf meinem Teller! Regionale Produkte schmecken mir nicht nur besser, ich esse auch mit reinem Gewissen!” Der 63jährige achtet mittlerweile auf gesunde und ausgewogene Ernährung. Viele typisch fränkische Gerichte sind deftig. Doch es geht auch anders! Spargel zum Beispiel ist äußerst kalorienarm und vitaminreich! Auch die vielen typisch fränkischen Flussfische, wie Forelle, Waller oder Karpfen sind wundervolle Beispiele für beste gesunde Küche aus Franken.

Regionalität ist das entscheidende Stichwort! Calli will keinen Kaviar, Calli will Klöße! Das Leibgericht des Schwergewichts ist Schweinekrustenbraten mit der typisch fränkischen Beilage.

Auf der 4. Gastro-Fach-Franken (GFF) ist er zu Gast bei Freunden. Die Messe zeigt am 27. und 28. Februar in Würzburg den 3500 Fachbesuchern, wie Regionalität in der Gastronomie zum Erfolgsfaktor wird. Rund neunzig Aussteller geben dem Messekonzept Profil. Der Trend zur Regionalität gilt auch für Fachmessen. Achim Kalweit, Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei, begründet das mit größerer Nähe zum Kunden. “Wir setzen auf Qualität statt Quantität, deswegen engagieren wir uns natürlich bei der GFF und haben unser Mitwirken bei großen Messen abgesagt.” Für Peter Achterfeld, Vertriebsleiter national bei Intergast, schließt die GFF nicht nur die Lücke zwischen den Messeplätzen Nürnberg und Frankfurt, “wir haben in Würzburg eine der schönsten und lebendigsten Gastronomiefachmessen in ganz Deutschland.”
Ideen für frische Lebensmittel sind ein Schwerpunkt der GFF. Außerdem fokussieren sich Aussteller und Fachbesucher auf moderne Dienstleistungen. Neben den klassischen Bereichen, wie Wäschereien und Versicherungen, informiert die GFF über Bestellsysteme, EDV-Lösungen und Onlineshops. Internet und Social Media gewinnbringend einzusetzen ist für Gastronomen immer wichtiger. Ende Februar lernen die Fachbesucher alles darüber und knüpfen Kontakte zu Profis aus all diesen Bereichen. Auf der GFF stellen sie die Weichen für ein erfolgreiches 2012.
Das interessante und spannende Rahmenprogramm mit Stargast Reiner Calmund zeigt die Gastronomietrends 2012. Robert Freitag von der Distelhäuser Brauerei, seines Zeichens Biersommelier, erklärt an beiden Messetagen welches Bier zu welchem Essen passt. Von der renommierten Foodstylistin Renate Nixdorf erfahren die Besucher der GFF die neuesten Trends im Catering. Die Königin des Buffets verrät in Workshops, wie kreative optische Präsentation den Erfolg von Partyservice steigert.
Das Showkochen mit dem Wiberg-Inspirations-Team ist einer der Höhepunkte der 4. Gastro-Fach-Franken. Die Salzburger zeigen zweimal täglich die neuesten Innovationen aus ihrer Ideenschmiede und geben ihr Know-How in Sachen Gewürze an die Fachbesucher weiter.
Am Montagabend wird Calmund selbst zum Gastgeber. In den vergangenen Jahren schwangen verschiedene TV-Köche den Kochlöffel, Reiner Calmund tut das, was er am besten kann. Er schwingt große Reden. Er zeigt den Fachbesuchern, wie sie “Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg” kommen.
In Fachforen diskutieren die Fachbesucher auf der GFF die umstrittene Hygiene-Ampel, die 2012 eingeführt werden soll.
Karten und weitere Infos gibt es unter www.gastro-fach-franken.de. Für nur 8 Euro/Tag sind Gastwirte, Hoteliers, Küchenchefs, Köche und Berufsnachwuchs Teil dieses Events der fränkischen Gastronomie.

Weitere Themen: